top of page

Europas Sicherheit liegt in unseren Händen

  • Autorenbild: jovankaruoss
    jovankaruoss
  • 1. März 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Sprachlos.


Traurig.


Verängstigt.


Ich kann meine Gefühle nicht in Worte fassen.


Was passiert gerade in der Welt? Wann klingelt der Wecker und weckt mich auf? Wann haben wir aufgehört, respektvoll miteinander umzugehen? Wann haben wir aufgehört, einander auf Augenhöhe zu begegnen?


Vor drei Jahren wurde die Ukraine, ein souveräner Staat, auf dem eigenen Staatsgebiet von einem anderen souveränen Staat angegriffen.


Das Völkerrecht kennt dafür klare Regeln: Die Ukraine darf sich verteidigen. Was die Ukraine mit Hilfe von befreundeten Nationen tat. Die Hilfe war halbherzig. Gerade so viel, dass die Ukraine sich zur Wehr setzen konnte, aber nicht so viel, dass der Krieg innert nützlicher Frist hätte beendet werden können.


Seit drei Jahren kämpfen die Ukrainer für ihr Land, und stellvertretend für uns alle, die an die Werte der Demokratie glauben und diese hoch schätzen. Präsident Selenski ist ein Präsident, dessen Land sich im Krieg befindet. Einen Krieg, den es nicht selbst angezettelt hat! Präsident Selenski hat andere Sorgen als eine passende Krawatte für einen edlen Anzug für seinen Besuch im Oval Office zu finden.


Nach dem gestrigen Eklat bin ich froh, die Solidaritätsbekundungen der europäischen Staats- und Regierungschefs zu lesen. Doch den Worten müssen nun auch Taten folgen. Gestern wurde klar, was schon länger unter der Oberfläche brodelte. Die USA haben ihren Schutzschirm über Europa eingezogen. Nun liegt es an den Europäern selbst, für ihre Sicherheit einzustehen.


Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, der eigentlich die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und die internationale Sicherheit trägt, ist dazu nicht mehr in der Lage. Die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates – China, Frankreich, Grossbritannien, Russland und die USA – haben in den letzten drei Jahren gezeigt, dass sie dieser Aufgabe nicht gewachsen sind.


Ich hoffe, dass dieser Eklat dazu führt, dass sich die Europäer zusammenraufen und den Worten auch Taten folgen lassen. Auch wenn ich persönlich lieber mehr Geld in Bildung und die Internationale Zusammenarbeit investieren würde, müssen wir wohl oder übel mehr Geld für unsere eigene Sicherheit ausgeben. Wir Schweizer können darauf hoffen, dass wir unter den (atomaren) Schutzschirm unserer Nachbarn schlüpfen dürfen. Im Gegenzug können wir vielleicht unsere Guten Dienste anbieten und uns für einen diplomatischen Frieden einsetzen.


Damit vielleicht irgendwann der Wecker klingelt und wir aufwachen dürfen in einer Welt, in der jeder mit Respekt seine Meinung frei äussern darf. 

 
 
 

Kommentare


  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • Instagram

Klares Denken
Klares Schreiben

+43 (0) 676 783 97 47 

jovanka.ruoss@gmail.com

Impressum     Datenschutz     AGB

© 2026 Klares Denken, klares Schreiben

Kontakt

Fragen Sie drauflos 

Danke für die Nachricht!

bottom of page